CMS-Systeme

CMS – was ist das? Als Content-Management-System (CMS) bezeichnet man eine Software, mit der sich die Inhalte von Webseiten gemeinschaftlich verwalten und bearbeiten lassen. Die Software wird überall dort eingesetzt, wo mehreren Beteiligten der Zugriff auf Inhalte einer Website ermöglicht werden soll.

So können einzelne Seiten beispielsweise von verschiedenen Autoren eingestellt, Änderungen aufgezeichnet, Anmerkungen protokolliert werden. Doch nicht nur für die Gestaltung und Verwaltung von Webseiten, auch für die Nutzung als Redaktionssystem ist die Software geeignet. Daher verwenden auch Onlineredaktionen oder Marketingagenturen CMS mitsamt den Möglichkeiten, bei Fragen den Support oder Service zu kontaktieren.

Bekannte CMS-Systeme

Zu den bekanntesten CM-Systemen, die als Open Sources kostenfrei verfügbar sind, also nicht den Erwerb einer Lizenz erfordern, gehören beispielsweise Joomla und WordPress.

Arbeitserleichterung und -teilung durch CMS – Schulung nicht erforderlich

Für die Nutzung von CM-Systemen sind weder Programmier- noch HTML-Kenntnisse erforderlich. Auch um das Design oder die Formatierung muss sich der jeweilige Nutzer nach Einrichtung des Systems auf dem Server nicht mehr kümmern. Dadurch wird das Einpflegen neuer Beiträge erleichtert und eine intensive Schulung erübrigt sich. Zudem können mehrere Autoren gleichzeitig an der Site arbeiten; da sie sich über einen eigenen Account mit ihren Zugangsdaten einloggen, bleibt übersichtlich nachvollziehbar, wer zu welchem Zeitpunkt welche Änderungen vorgenommen hat bzw. welche Aufgaben bereits erledigt wurden. Zusätzliche Werkzeuge und Module, die zur Arbeitserleichterung beitragen und entweder bereits integriert sind oder per API eingebunden werden können, dienen beispielsweise

  • der Optimierung für Suchmaschinen, 
  • der Erleichterung der Google Suche, 
  • der mehrsprachigen Veröffentlichung von Content, etwa in Deutsch und Englisch, 
  • der Erstellung von RSS Feeds. 

Arbeitsteilung im Sauseschritt: Flexibilität trifft Funktionalität

CMS ermöglicht das Bearbeiten und Verwalten von Artikeln und Bildern, News und Werbebannern.

Soll ein Download von Dokumenten erfolgen, kann der Nutzer zwischen verschiedenen Formaten wählen. Flexibilität und Funktionsreichtum erleichtern vor allem kleinen und mittleren Unternehmen das effektive Arbeiten. Aber nicht nur das Management von Unternehmen kann nach der Einführung von CMS Aufgaben leichter delegieren. Auch Freelancer können bestimmte Tätigkeiten „outsourcen“.

So ist es beispielsweise denkbar, dass ein Designer einen Texter beschäftigt, der seine Beiträge selbstständig einpflegt; ein Korrektor kann die eingepflegten Texte überprüfen, ein SEO-Spezialist die Eingabe von Keywords, Meta-Tags und Titeln übernehmen, ohne dass die einzelnen Mitglieder des Teams in direktem Kontakt stehen müssten. Qualitätsmanagement für Laien Auch Privatpersonen, die eine eigene Homepage betreiben, oder Blogger nutzen CMS. Entsprechend groß ist der Markt an Anbietern und Features; für die kommenden Jahre wird zudem eine Fülle von Neuerungen erwartet. So stehen für einen der bekanntesten Anbieter, WordPress, Neuerungen an, die unter anderem bestehende Sicherheitslücken schließen und die Leistungsstärke der Software noch weiter steigern sollen. Weitere bekannte CM-Systeme sind Typo 3, Drupal, Joomla, Silverstripe und Google.

Allen gemein ist, dass die Entwickler bestrebt sind, komplexe Vorgänge immer weiter zu vereinfachen, sodass auch Laien CMS nutzen und sich dabei ganz auf das Erstellen und Bearbeiten von Inhalten konzentrieren können. Es bleibt also spannend, durch welche Module sich die CM-Systeme auch 2013 verändern werden, ob und wie beispielsweise der Dialog mit den Social Media in der Entwicklung stärkere Beachtung findet, und welche Updates zu weiteren deutlichen Arbeitserleichterungen führen werden.